Unified Commerce
Stationär & Online.
Nahtlos vernetzt.
Wir integrieren deine Verkaufskanäle zu einem einheitlichen System — von der Kasse im Geschäft bis zur letzten Meile im E-Commerce. End-to-end, API-first, skalierbar.
Die Ausgangslage
Was den Handel heute bremst
Siloartige IT-Landschaften, isolierte Daten und inkonsistente Kundenerlebnisse sind die größten Wachstumsbremsen im modernen Handel.
Daten-Silos zwischen Kasse, Shop & Lager
Getrennte Systeme für stationären POS, E-Commerce und Warenwirtschaft führen zu inkonsistenten Beständen, Fehlbuchungen und manuellem Mehraufwand.
Keine einheitliche Kundenidentität
Kaufhistorie, Bonuspunkte und Präferenzen existieren pro Kanal separat — eine 360°-Kundensicht und echtes Retargeting bleiben unmöglich.
Fehlende Fulfillment-Flexibilität
Click & Collect, Ship from Store oder Same-Day-Delivery scheitern an fehlender Echtzeit-Verfügbarkeit und starren Lagerprozessen.
Fragmentierte Zahlungs- und Rückgabeprozesse
Online bezahlt, stationär retourniert — ohne integrierte Systeme entstehen Rückbuchungsfehler und schlechte Kundenerlebnisse.
Unsere Lösungen
Alles aus einer Hand — end-to-end integriert
Wir implementieren modulare, API-first Softwarelösungen, die deine bestehende IT-Landschaft erweitern statt ersetzen — skalierbar und zukunftssicher.
Omnichannel POS
Kassensysteme, die online und offline in Echtzeit synchronisieren — Bestände, Preise, Kundendaten und Promotions immer konsistent auf allen Kanälen.
Unified Inventory Management
Ein zentraler, kanalübergreifender Bestandspool. Click & Collect, Ship from Store und BOPIS werden damit operativ möglich — in Echtzeit, filialübergreifend.
ERP & Warenwirtschaft
Nahtlose Integration führender ERP-Systeme (SAP, Microsoft Dynamics, Navision) mit Shop, POS und Logistik — für durchgehende Prozesse ohne Medienbruch.
Customer Data Platform
Zusammenführung aller Kundendaten aus Kasse, Webshop, App und Loyalty-Programm zu einer einheitlichen Kundenidentität für echtes Cross-Channel-Retargeting.
E-Commerce Integration
Anbindung führender Shop-Systeme (Shopware 6, Shopify Plus, Salesforce Commerce Cloud) sowie Marktplätze wie Amazon und eBay an dein stationäres Netzwerk.
Payment & Returns
Integrierte Zahlungslösungen für stationären und digitalen Handel — inkl. PayPal, Klarna, Kartenzahlung — sowie kanalübergreifende Rückgabe- und Umtauschprozesse.
Vorgehen
Von der Analyse bis zum Go-live
Wir folgen einem bewährten 5-Phasen-Modell — vom ersten Workshop bis zur vollständigen Inbetriebnahme und laufenden Optimierung.
Discovery & Analyse
Bestandsaufnahme der IT-Landschaft, Prozesse und Kanäle. Identifikation von Gaps und Optimierungspotenzial.
Architekturdesign
Definition der Zielarchitektur: welche Systeme, welche APIs, welche Integrationstiefe — maßgeschneidert für dein Business.
Implementierung
Agile Umsetzung in Sprints — mit kontinuierlichem Feedback und frühem Testing in der realen Produktivumgebung.
Schulung & Rollout
Einweisung aller Beteiligten, Go-live-Begleitung und 24/7-Support in der kritischen Einführungsphase.
Betrieb & Optimierung
Laufendes Monitoring, Performance-Analyse und kontinuierliche Weiterentwicklung der integrierten Plattform.
Technologie-Ökosystem
Wir integrieren, was du bereits nutzt
Unser Team ist zertifiziert für die führenden Retail- und Commerce-Plattformen — und verbindet sie mit deiner bestehenden Infrastruktur.
Anwendungsbeispiel
So sieht Omnichannel in der Praxis aus
Ein Modeeinzelhändler mit 12 Filialen und eigenem Webshop — vorher drei isolierte Systeme, nachher eine vernetzte Plattform.
Häufige Fragen
Fragen zu Omnichannel & Unified Commerce
Technische Antworten auf die häufigsten Fragen zu Bestandssynchronisation, Fulfillment-Routing und Systemarchitektur.
Wie verhindert ein Reservierungs-Locking-Mechanismus bei BOPIS, dass derselbe Artikel doppelt verkauft wird?
Beim Checkout setzt das System für den gewählten Artikel einen temporären Bestands-Lock von meist 15–30 Minuten, der ihn aus dem für andere Kanäle sichtbaren Bestand herausrechnet. Schließt der Kunde die Bestellung ab, wird der Lock zur festen Reservierung; läuft die Zeit ab, wird die Einheit automatisch wieder freigegeben.
Nach welchen Kriterien wählt ein Ship-from-Store-Routing-Algorithmus die versendende Filiale aus?
Der Algorithmus bewertet Entfernung zur Lieferadresse, Versandkosten, Lagerbestand im Verhältnis zum Sicherheitsbestand und die Personalauslastung jeder Filiale. Eine gewichtete Kostenfunktion wählt die Filiale mit den geringsten Gesamtkosten, ohne den lokalen Sicherheitsbestand für stationäre Kunden zu unterschreiten.
Warum wird bei API-first-Architekturen zwischen Shop und ERP häufig Webhook-basierte Kommunikation statt Polling eingesetzt?
Polling erzeugt bei kurzen Intervallen unnötige Serverlast, bei langen Intervallen Verzögerungen. Bei Webhooks sendet das ERP bei jeder relevanten Änderung von sich aus einen Request an eine registrierte Callback-URL, wodurch Aktualisierungen nahezu in Echtzeit bei geringerer Systemlast erfolgen, erfordert aber robuste Fehlerbehandlung mit Wiederholungsversuchen.
Wie wird ein Überverkauf verhindert, wenn derselbe Artikel gleichzeitig über Webshop, Amazon und eBay angeboten wird?
Eine zentrale Bestandsplattform führt den physischen Lagerbestand als Wahrheitsquelle und meldet bei jeder Verkaufsbewegung sofort aktualisierte Verfügbarkeit an alle Marktplätze. Ein kleiner Sicherheitspuffer federt das Restrisiko im kurzen Synchronisationsfenster ab; bei dennoch auftretendem Überverkauf storniert das System die spätere Bestellung automatisch.
Wie läuft die technische Zuordnung einer Online-Bestellung ab, wenn die Ware stationär in der Filiale zurückgegeben wird?
Das Kassensystem identifiziert per Bon, QR-Code oder App-Referenz die Order-ID in der zentralen Order-Management-Plattform, gleicht den Artikel mit den Bestellpositionen ab und löst bei Übereinstimmung automatisch Rückbuchung auf das ursprüngliche Zahlungsmittel und Bestandskorrektur am Filialstandort aus.
Warum wird für Omnichannel-Datenabfragen zunehmend GraphQL statt klassischer REST-Endpunkte eingesetzt?
Bei REST liefert jede Anfrage eine feste Datenstruktur, sodass eine Omnichannel-Ansicht oft mehrere Requests braucht oder unnötige Felder erhält. Bei GraphQL beschreibt der Client in einer Anfrage exakt die benötigten Felder, der Server liefert genau diese Struktur zurück – das reduziert Roundtrips und Datenvolumen spürbar.
Bereit, deine Kanäle zu
einem System zu verbinden?
In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir deine aktuelle Systemlandschaft und zeigen dir, wo Omnichannel für dich den größten Hebel bietet.