Argox Etikettendrucker – Desktop- und Industrie-Etikettendrucker für Handel, Logistik und Produktion | 203 / 300 dpi, Thermodirekt & Thermotransfer | D4-280plus, CP-Serie, OS-Serie, X-Serie
Argox Etikettendrucker – seit 2018 Teil der SATO-Gruppe – bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger- und Mittelklasse-Anforderungen im Etikettendruck: von kompakten Desktop-Druckern für den Arbeitsplatz bis hin zu robusten Industrie-Etikettendruckern für den Dauerbetrieb im Lager. Das Besondere an Argox: Die Drucksprachen PPLA (kompatibel zu Datamax DPL), PPLB (kompatibel zu Zebra EPL2) und PPLZ (kompatibel zu Zebra ZPL) machen Argox-Drucker zu einer wirtschaftlichen Alternative bei bestehenden Zebra-Installationen – viele Druckvorlagen laufen ohne Anpassung. Bei ACVENTIS findest du die aktuelle Argox-Produktlinie: den innovativen D4-280plus (linerless, trägermaterialfrei), die bewährte CP-Serie (Thermotransfer Desktop) und die OS-Serie (Thermodirekt Desktop) sowie die X-Serie und iX4-Serie für anspruchsvollere Anforderungen – alle mit vollständiger NiceLabel- und BarTender-Treiberunterstützung.
Argox Drucker-Serien und Kaufkriterien
D4-280plus (Linerless – trägermaterialfrei): Argox' innovativster Desktop-Drucker – druckt auf Trägermaterial-freien Etiketten (Linerless Labels): kein Silikonpapier-Abfall, bis zu 40 % mehr Etiketten pro Rolle, geringere Materialkosten. Modulares Design: Druckkopf, Andruckwalze und Cutter werkzeuglos tauschbar. Integrierte Schnittstellen: Ethernet, USB-Host, USB-Device, RS-232; optional Wi-Fi und Bluetooth. Thermodirekt, 203 dpi. Für Einzelhandel, Lebensmittel-Kennzeichnung und Versand.
CP-Serie (Thermotransfer Desktop): CP-2140 / CP-2140E / CP-2140EX Pro / CP-2240 – 203 dpi (CP-2140) und 300 dpi (CP-3140); Druckbreite bis 104 mm; Farbbandlänge bis 300 m; USB, Ethernet (E-Modelle); PPLA/PPLB/PPLZ-Drucksprachen. Robuste Verarbeitung, einfache Bedienung – für Handel, Industrie und Arbeitsstationen mit regelmäßigem Druck.
OS-Serie (Thermodirekt / Thermotransfer Desktop): OS-214D / OS-214 Plus / OS-214EX Pro – 203 dpi; kompaktes Format für den Arbeitsplatz; Thermodirekt für kurzlebige Etiketten (Lager, Versand); Thermotransfer für langlebige Beschriftungen; USB und optional Ethernet und RS-232.
X-Serie / iX4-Serie (Semi-Industrie): X-1000VL / X-2000V / iX4-280 / iX4-380 – für höheren Durchsatz und Dauerbetrieb; 203 / 300 dpi; breite Medienunterstützung; Metallgehäuse; für anspruchsvollere Produktions- und Logistik-Umgebungen.
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Kaufkriterien
- Druckverfahren: Thermodirekt (TD) – kein Farbband, günstiger, für kurzlebige Etiketten (Versand, Lager); Thermotransfer (TT) – mit Farbband, langlebig, abriebfest für Produktion und Kennzeichnung mit langer Haltbarkeit
- Auflösung 203 vs. 300 dpi: 203 dpi für Standard-Logistik-Etiketten (EAN, Code 128, QR-Code ab 30×20 mm); 300 dpi für kleinere Barcodes, feine Texte und Produktions-Kennzeichnung
- Drucksprachen PPLA / PPLB / PPLZ: PPLB kompatibel zu Zebra EPL2; PPLZ kompatibel zu Zebra ZPL2 – bestehende Zebra-Druckvorlagen laufen oft ohne Anpassung auf Argox-Druckern; wirtschaftliche Migrationsoption
- Schnittstellen: USB (Standard); Ethernet/LAN für Netzwerkdruck von mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig (E-Modelle); RS-232 für Legacy-Systeme; Wi-Fi und Bluetooth optional bei D4-280plus
- Linerless (D4-280plus): Kein Trägermaterial-Abfall; bis zu 40 % mehr Etiketten pro Rolle; geringere Materialkosten; werkzeugloser Druckkopf- und Cutter-Wechsel – ideal für Handel und Lebensmittelkennzeichnung
- Software-Kompatibilität: Alle Argox-Drucker werden von NiceLabel und BarTender nativ unterstützt; PPLA/PPLB/PPLZ-Treiber für Windows 10/11; Linux CUPS-Treiber verfügbar
- Farbbandlänge: CP-Serien bis 300 m – seltener Farbbandwechsel im Schichtbetrieb; Standard-Desktop-Drucker oft nur 74–110 m
- Zebra, Honeywell, TSC – Alternativen für höhere Anforderungen und längere Support-Zyklen im Industrie-Segment
Argox Modellübersicht und vollständige Drucklösung
Modellübersicht
- D4-280plus: Linerless TD, 203 dpi, 80 mm, Ethernet + USB + RS-232 + opt. Wi-Fi/BT; werkzeugloser Kopf-/Cutter-Wechsel; für Einzelhandel und Lebensmittel-Kennzeichnung
- CP-2140 / CP-2140E: TT, 203 dpi, 104 mm, Farbband bis 300 m; USB; CP-2140E mit Ethernet; PPLA/PPLB/PPLZ; kompakt für Arbeitsplatz und Handel
- CP-2140EX Pro / CP-2240: TT, 203 dpi (CP-2140EX) / 203 dpi (CP-2240); erhöhte Robustheit; für intensiveren Büro- und Lagerbetrieb
- CP-3140 / CP-3140E: TT, 300 dpi, 104 mm; für kleinere Barcodes und feine Texte; USB und Ethernet; PPLA/PPLB/PPLZ
- OS-214D / OS-214 Plus / OS-214EX Pro: TD und TT, 203 dpi; kompakter Desktop; USB; für kurzlebige Versand- und Lageretiketten
- X-1000VL / X-2000V: TT, 203 dpi; Semi-Industrie; Metallgehäuse; für höheren Durchsatz in Lager und Produktion
- iX4-280 / iX4-380: TT, 203/300 dpi; Industrie-Desktop; robuste Verarbeitung; für Produktionskennzeichnung und Lageretikett im Dauerbetrieb
Vollständige Drucklösung
- Etiketten – Thermodirekt und Thermotransfer-Etiketten; Papier, PP-Folie, Polyester; passend zu allen Argox-Druckern
- Farbbänder – Wachs, Wachs/Harz, Harz; ARMOR-IIMAK Inkanto; 25–110 mm Breite; passend zu CP- und OS-TT-Serien
- Etikettendrucksoftware – NiceLabel und BarTender; native Argox PPLA/PPLB/PPLZ-Treiberunterstützung; ERP/WMS-Integration
- Druckköpfe – Original und kompatible Ersatzdruckköpfe für alle Argox-Serien; 203 und 300 dpi
- Andruckwalzen – Platen Roller für Argox-Drucker; zusammen mit Druckkopf tauschen
- Alle Etikettendrucker – Zebra, Honeywell, TSC, SATO, cab für höhere Anforderungen
Häufige Fragen zu Argox Etikettendruckern
Wie funktioniert die PPLA/PPLB/PPLZ-Emulation, mit der Argox-Drucker bestehende Zebra-Druckvorlagen übernehmen?
Argox-Drucker interpretieren neben der nativen PPLA-Befehlssprache auch PPLB (kompatibel zu Zebra EPL2) und PPLZ (kompatibel zu Zebra ZPL2) über einen firmwareseitigen Command-Parser, der den Datenstrom anhand charakteristischer Steuerzeichen automatisch erkennt und in interne Druckparameter übersetzt. Bestehende ZPL-Vorlagen liefern so ohne Layoutanpassung identische Ergebnisse, solange dpi-Auflösung und Etikettenbreite übereinstimmen.
Wie funktioniert die Linerless-Technologie des D4-280plus ohne klassisches Trägermaterial?
Die Etikettenrückseite ist direkt mit einem repositionierbaren, niedrigviskosen Haftklebstoff beschichtet statt mit Silikon-Trägerpapier kaschiert; eine Anti-Blocking-Beschichtung auf der Vorderseite verhindert das Verkleben benachbarter Wicklungen. Dadurch passen bis zu 40 % mehr Etiketten auf eine Rolle, und der Cutter benötigt eine Anti-Haft-Klingenbeschichtung.
Welche Farbband-Chemie eignet sich für welches Etikettenmaterial an der Argox CP-Serie?
Wachsfarbbänder ziehen vollständig in raues Papieretikett ein – wirtschaftlich, aber wenig abriebfest. Wachs/Harz-Bänder kombinieren Papierhaftung mit zusätzlichem Feuchte- und Abriebschutz. Vollharzbänder benötigen höhere Druckkopftemperatur, haften dafür chemisch auf PP- oder PET-Folien und ergeben chemikalien- und UV-beständige Beschriftungen.
Was ist bei der RS-232-Schnittstelle für den Anschluss an ältere ERP- und WMS-Systeme zu beachten?
Baudrate, Datenbits, Parität und Stopbits müssen auf Drucker- und Hostseite exakt übereinstimmen, ebenso das Flusskontroll-Verfahren (Hardware-Handshake über RTS/CTS oder Software-Handshake über XON/XOFF). Weicht ein Parameter ab, druckt der Drucker nicht oder gibt unlesbare Zeichen aus; die Kabellänge bleibt zudem auf rund 15 Meter begrenzt.
Was bedeutet die Zugehörigkeit von Argox zur SATO-Gruppe für Firmware, Ersatzteile und Langzeitverfügbarkeit?
Seit 2018 teilt sich Argox mit SATO Entwicklungsressourcen und Zulieferketten für Druckköpfe und Motorsteuerungen, bleibt firmwareseitig mit PPLA/PPLB/PPLZ aber von der SATO-eigenen SBPL-Sprache getrennt. Praktisch wirkt sich das vor allem in strengeren, konzernweit einheitlichen Fertigungstoleranzen neuerer Druckkopfgenerationen aus.
Warum sind X-Serie und iX4-Serie mit Metallgehäuse für den Dauerbetrieb ausgelegt, obwohl sie als Desktop-Drucker gelten?
Das Metallgehäuse leitet die am Druckkopf und Schrittmotor entstehende Abwärme großflächig ab, statt sie im Innenraum zu stauen, und dämpft mechanische Vibrationen, die bei Kunststoffgehäusen über viele Druckzyklen zu Lockerung von Lagerspiel führen können. In Kombination mit verstärkten Walzenlagern erreichen beide Serien so höhere Tagesdruckvolumen als vergleichbare Kunststoff-Desktopdrucker.
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